:. James MacBryans Tagebuch
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11.3.09 16:59


Der Tag, der Abend, die Nacht, der Morgen, die Arbeit, der Plan

Und wieder weiß ich nicht wo ich anfangen noch aufhören soll. Ich denke, ich versuche es chronologisch zu gestalten...

Alles fing an damit das ich mir vorgenommen habe um Katharina zu werben, romantisch zu sein und sie glücklich zu machen. Ich startete mit einem Frühstück was ich ihr vor die Zimmertür stellte und einen Zettel, als ich nach Hause kam fand ich zwei Stück Kuchen und einen Zettel von ihr. Ich musste sehr grinsen und fühlte mich wie ein kleiner Schuljunge, und genau da reifte der Plan für den restlichen Tag in mir. Ich hatte ein romantisches Lagerfeuer mit kleinem Dinner geplant, aber irgendwie fehlten mir dafür die Blumen. Da ich weder wußte was Katharinas Lieblingsblumen waren noch wo ich die herbekam, unternahm ich eine kleine Odysee. Falk erzählte mir das sie Mohn- und Sonnenblumen liebt und Götz half mir dabei, welche zu bekommen. Sogar Mathilda konnte ich überzeugen, in dem sie einen kleinen Korb für uns zurecht machte..

Nun, ich schrieb Katharina das sie sich warm anziehen möge. Und als ich sie abholte, blieb mir die Luft weg. Sie sah bezaubernd aus und ich weiß nicht, was ich am schönsten an ihr fand. Sie hat ein sanftes Wesen (jetzt nach dem Unfall und ich freue mich, dass sie doch anders sein kann als eine Kratzbürste) aber ihre Schönheit ist ebenfalls blendend. Und ich war einfach nur sprachlos. Sie ist so.. so.. ein wahrer Engel der vom Himmel stieg und nur da ist um mich anzulächeln. (Er schmachtete noch eine Weile bis er sich fing um weiterzuschreiben.)

Ich führte sie zum See, genauer gesagt an den Ort wo das Haus gebaut wird (übrigens.. ach nein, das kommt später, der Chronologie wegen) und sie war begeistert. Oh, so ein Funkeln in den Augen kann gar nicht lügen. Ich hatte ein kleines Lagerfeuer vorbereitet, daneben stand ein Tisch und als Sitzgelegenheit standen Baumstämme und sie war begeistert! (Ich hoffe, sie war es. Aye, dass muss sie gewesen sein. Oh? Aye, sie war es!) Nun.. ich legte ihr eine Decke um die Schultern damit sie nicht fror (gott, hoffentlich wird sie nicht krank!) und sie freute sich wahnsinnig über den Strauß roter Mohnblumen und was hab ich mich erst gefreut! Wir aßen ganz gemütlich und oha, sie hat ja doch Hunger und kann essen. Vorher zwang ich sie damit sie ein Stück Brot zu sich nimmt, nun spachtelt sie als hätte sie nie anderes getan und darüber bin ich sehr dankbar! Wir unterhielten uns über Kilts und wie konnte es anders sein, hat sie sich wieder über meine Strümpfe amüsiert. Nun, ich war das zumindest schon von der Hochzeitsnacht gewohnt, aber wir hatten unseren Spaß. Und da sie anmerkte das es unfair ist, dass ich ihre Anatomie kenne aber sie meinte nicht, zog ich mich aus. Das wäre mir bald zum Verhängnis geworden. Ich begehre Katharina sehr und als ich da so nackt stand hatte ich schwer zu kämpfen und sie wohl auch. Aber ich entschied mich dagegen.. es war nicht der richtige Zeitpunkt. Und ich glaube sie hatte eine Erinnerung und ich zog sie in meine Arme. Gott, ich stand da fast nackt! Wie gerne hätte... (hier schweifen seine Gedanken wieder ab und es dauert bis er sich fängt) Ich habe mich wieder angezogen und wir tanzten.. oder vielmehr schunkelten ein wenig zusammen. Es war sehr schön und gott, war das schön.

Irgendwann führte ich sie zurück zur Festung, da es spät wurde und wir stellten uns der Schlaffrage. Aye, sie hatte recht das es merkwürdig aussehen würde, wenn wir getrennt schlafen würden. Aber es war doch irgendwie, ich meine.. ich wollte ihr Zeit geben und hätte auch auf dem Fußboden geschlafen. Nun, wir haben meine Sachen zu ihr ins Zimmer geholt und sie hatte eine Mauer aus Kissen auf dem Bett gebaut. Es ist nun einmal so, dass ich nackt schlafe und ich war ein wenig peinlich berührt. Ich wollte mich ihr nicht aufdrängen, wirklich nicht. Aber wir haben es hinbekommen. Ihr Nachthemd war aber auch nicht sehr züchtig.. (er schweift erneut ab in Gedanken). Oh.. Sie schlief sehr schnell ein und ich beobachtete sie im Schlaf. Es dauerte nicht lange und sie robbte zu mir. Ich hätte die Kissen gerne weggenommen aber sie war schneller und lag darauf. Aye, es muss wohl unbequem gewesen sein. Ich zog sie in meine Arme und schlief dann auch bald. Wurde aber am morgen relativ schnell wieder wach. Ihr Anblick! Wenn ich zeichnen könnte, dann wüsste ich mein neues Motiv. Die Decke war weggelegt und ihr eh nicht sehr langes Nachthemd nach oben gerutscht. Dieser Hintern! (Er beißt sich auf die Lippe, nein, er schreibt jetzt weiter) Ich konnte es nicht lassen und habe sie auf die Schulter geküsst und sie muss sehr anregend geträumt haben. Sie hatte meinen Namen gestöhnt. Und das verursachte bei mir ein herrliches Kribbeln im Magen. Ich weckte sie da ich einfach nicht anders konnte. Und was soll ich sagen? Es war nicht geplant, aber wir hatten sehr zärtlichen und innigen Sex am Morgen und auch wenn mein Plan anders war.. Es hätte nicht besser laufen können. Ich sagte ihr, dass ich sie liebe. Ich wollte es ihr einfach nur sagen. Einfach nur, damit sie es weiß. Sie muss es nicht erwiedern, aber ich wollte das sie es weiß. Und ich meinte zu ihr, dass sie sich deswegen nicht quälen brauch. Ich werde auf sie warten, immer.

Leider musste ich dann irgendwann zur Arbeit und ich konnte mich nicht von ihr trennen. Auf Arbeit gab es auch etwas. Ein Großauftrag aus Westsolan und bei Bryne glitzerten die Dollarscheine in den Augen kurz auf. Ich freue mich das die Schreinerei gut läuft, doch ab jetzt arbeite ich nur noch halbtags da um am Rest des Tages das Haus zu bauen wovon ich schon so lange träume.. Heute habe ich den ersten Spatenstich gemacht und den Boden geglättet. Morgen wird das Fundament verlegt. Ich freue mich auf die Arbeit, ich habe schon bei vielen Häusern zugesehen, geholfen und mit geplant und es ist schön jetzt das eigene Haus bauen zu können. Ich denke, bei gutem Wetter und genügend Ausdauer, dann schaffe ich es bis Mitte Mai mit dem Einzug. Dann wird gewiß auch noch nicht alles perfekt sein, aber Hauptsache das Bett steht. Und wir können dort schlafen. Wenn ich mir vorstelle ich muss bis dahin in der Festung bleiben.. Nein, das will ich besser nicht.

Und ich habe einen Plan bezüglich Katharina und schon die eine oder andere Idee. Sie erinnert sich nicht mehr an unsere Spontanhochzeit und ich möchte eine richtige Hochzeit mit ihr machen. Jeder soll eingeladen sein und es soll ein schöner Tag für sie werden. Ich denke, ich weiß schon wann und wie ich sie fragen werde. Das wird noch dauern und ich hoffe, sie sagt Ja. Ich meine, wir sind schon verheiratet, sie könnte schlecht Nein sagen. Aber es hat doch etwas Symbolisches. Wie genau der Plan aussieht? Nein, liebes Tagebuch, das behalte ich erst noch für mich.

Es geht mir richtig gut. Ich bin zwar körperlich ein wenig Müde von der Arbeit, aber ich erfreue mich meines Lebens wie ich es schon sehr lange nicht mehr tat. Seit ich weiß, dass ich Katharina liebe ist das Leben um einiges schöner geworden. Ich möchte sie nicht mehr missen. Sie ist mein Sonnenschein und ich fürchte, dass ich ohne sie zerbrechen würde und mich selbst zerstöre. Es ist eine andere Art von Liebe wie Ellen. Ich glaube, diese ist noch tiefer, was ich nie für möglich hielt. Sie ist anders und soviel beschwingter. Ich fühle mich wie ein kleiner Schuljunge der aus dem Vorgarten der Nachbarin ein paar Blumen geklaut hat. Gott, ich liebe sie und ich hoffe, ich kann sie glücklich machen. Ich habe soviele schöne Ideen, soviele Dinge die ich ihr zeigen möchte, die ich ihr schenken mag und die ich für sie tun möchte. Ihr Unfall ist das größte Geschenk was uns gegeben werden konnte und ich bin so froh, dass sie da ist. Sie ist mein Engel und wenn sie lächelt und strahlt, dann hüpft mein Herz im hohen Bogen und dann weiß ich, dass ich lebe.

5.3.09 00:24


Pferderennen, Katharina, Festung

Ich hatte mich vor langer Zeit beim Pferderennen angemeldet und auch wenn die Zeiten etwas kompliziert sind, so wollte ich doch teilnehmen. Donnerstag war das freie Training und Schnucki und ich schlugen uns nicht schlecht, wir waren sogar Platz 1. Ich freue mich ja, aber ein Training was gut ist bedeutet für die Premiere nie großartiges. Am Samstag war dann das richtige, erste Rennen. Was soll ich sagen? Es war eine gemütliche Reise, zu gemütlich. Schnucki hatte keinen Elan und die Landschaft war sehr interessant. Insgesamt sind wir nur auf Platz 6. gelandet. Nun, aber es hat dennoch Spaß gemacht und man lernt Menschen kennen.

Menschen.. am Samstag war auch eine in schwarz geschleierte Frau auf der Tribüne. Sie überreichte mir einen schwarzes Spitzentuch und viel zu spät erkannte ich den Duft und die Person. Es war Katharina.

Nach dem Rennen wollte ich zu ihr, aber sie floh. Vor mir, ihren Mann floh sie! Ich ritt ihr hinterher, es dauerte bis wir aus der Menschenmenge heraus waren, aber irgendwann preschte sie über den Weg und ich mit Schnucki hinterher. Ein Ast kam auf sie zu, sie übersah ihn und knallte mit dem Kopf dagegen. Mir blieb das Herz stehen als ich sie fallen sah. Sie blieb regungslos auf dem Boden liegen und ich stopte sofort und kniete mich neben sie. Sie hatte eine Platzwunde an der Stirn, aber atmete. Gott, war ich froh zu sehen wie sie atmet! Ich schickte Schnucki zurück und sie kam bald, mit Götz. Ich war froh jemand Fachkundigen zu sehen. Ich habe keine Ahnung, aber ich lies meine Frau nicht los. Ich hatte solche Angst um sie und mir jetzt noch kalt wenn ich nur daran denke, was passieren hätte können. Und passiert ist auch etwas.

Als sie erwachte konnte sie sich an nichts erinnern. Weder an Götz noch an mich. Ihre letzte Erinnerung war die wie sie nach Solan kam, was gut und gerne vier Monate her war. Ich musste arg schlucken. Ich brachte es nicht fertig ihr zu erklären, dass ich ihr Mann war, ich konnte es einfach nicht. Ich musste sie wie eine Fremde behandeln und hätte sie nur zu gerne in meine Arme gezogen. Wir ritten zurück nach Nordika, sie auf dem Pferd vor mir. Ich roch die ganze Zeit den Duft ihrer Haare und mein Herz war mir schwer. Aye, vielleicht liebte ich sie nicht so wie ich es sollte, aber sie ist mir wichtig und das sehr. Sie ist der wichtigste Mensch in meiner Umgebung, bedeutet das nichts? 

Götz bat mich auf der Festung zu bleiben. Ich war wenig begeistert, aber nickte. Ich würde Katharina nicht im Stich lassen, und würde sie sich nie erinnern. Ich werde bei ihr bleiben außer sie wünscht es anders. Den ich bin ihr Mann und werde bei meiner Frau bleiben und über sie wachen, so gut ich eben kann. Sie umsorgen und sie glücklich machen, so sie es zulässt. Abends kam Falk zu mir und wir gingen in das Kaminzimmer, tranken und unterhielten uns. Oder vielmehr, er redete und ich hörte ihm zu. Ich weiß nicht ganz. Ich mag Falk, er ist ganz nett. Aber ich kann nicht mit ihm reden, nicht über Katharina. Bei jedem anderen Thema würden wir uns sicher sehr gut verstehen, aber bei diesem nicht. Er kennt Katharina, in sovielen Dingen und schon so lange und ich fühl mich so ahnungslos. Als ein Trottel und dummer Narr und wenn er mir über sie berichtet, dann irgendwie erst recht. Ich muss zugeben, mein Alkoholpegel stieg und stieg. Und er überreichte mir einen Brief von ihr den sie in der Absicht schrieb, dass ich ihn nie erhalten würde. Es war schmerzlich es zu lesen und so oft wollte ich sie nur in meine Arme schließen, sie beruhigend kraulen und ihr sagen, dass alles gut wird, irgendwie. Und irgendwann. Ich glaube sie wollte sich das Leben nehmen und das schmerzt mich zutiefst. Ich war kein guter Mann wie mir scheint. Sie wollte das ich glücklich werde, ohne sie. Das kann ich nicht. Wenn die Ehe auch unter merkwürdigen Bedingungen geschloßen wurde, ich brauche sie um glücklich zu werden. Niemand anderes, nur sie. Ich sehe mich ja selbst im Spiegel, sah mich die letzten Tage und ich bin kaum lebensfähig ohne sie. Ich verkomme und kann nicht schlafen, habe auch kein Interesse an Scherzen. Ich brauche sie. Ich muss in ihre Augen sehen damit ich lachen kann. Und ich glaube... Ja, ich glaube wirklich das man dies auf eine komische Art und Weise Liebe nennt.

Irgendwann kam sie noch in das Kaminzimmer und Falk ging. Wir unterhielten uns etwas und es fällt mir schwer, es fiel mir schwer ihr nicht sagen zu können das ich ihr Mann bin. Ich trug sie ins Bett und wäre gerne geblieben. Aber ich weiß, dass das nicht ging und wie hätte ich das erklären können? Ich lies sie allein und ging zurück. Nahm mir eine Flasche Whisky und verlies die Festung. Ich konnte einfach nicht da bleiben. Ich ritt mit Schnucki durch die Nacht und fand keinen Schlaf. Ich habe einen ziemlichen Kater, muss ich gestehen. Irgendwann am Morgen kam ich zurück hierher, machte mich wenigstens äußerlich frisch.

Und wo sah ich sie? In der Küche, einen Apfelkuchen backend. Meinen Lieblingskuchen. War das Übertragung? Hatte sie das gewußt? Ich weiß es nicht. Wir hatten unseren Spaß. Wir haben Apfelkernweitspucken gemacht und sie ist so augelassen. Sie strahlt und lächelt und nichts scheint ihr schwer zu fallen. Ganz anders als wie ich sie kannte. Ihr Lächeln ist sanft und ihr Blick so.. liebevoll.

Wir machten noch ein Spiel. Dazu gehörte eine Flasche Wein und jede Menge Fragen. Es kam raus das sie wußte das ich mich verstellt habe. Sie hat ihr Tagebuch gelesen, daran hätte ich denken können. Ich war ja noch nicht einmal nüchtern, da ging das Saufen weiter. Sie weiß das ich ihr Mann bin und ich habe ein Keifen und Schreien erwartet, aber sie drückte mich an die Wand (gut, ich habe ziemlich getorkelt und bin fast umgekippt) und lächelte. Ich, nein, das habe ich nicht erwartet und ich konnte nicht anders, als sie in meine Arme zu schließen. Aber ich musste sie loslassen, weil es sich falsch anfühlte. Ich bin so hinüber und sie war so lieb. Sie war nicht böse, sie hat sich gesorgt. Und sie hat mich ins Bett gebracht und ich konnte endlich meinen Rausch ausschlafen. Jetzt sitze ich hier auf dem Bett und schreibe in mein Tagebuch.

Mit dieser Frau wird mir nicht langweilig und ich hoffe wirklich das sie ihre Erinnerungen wieder erlangt. Wir hatten nicht nur schlechte Zeiten, wir haben auch schöne Momente erlebt. Ich werde ihr helfen so gut ich kann, ich will es wirklich. Und wenn sie sich erinnern wird so werde ich immernoch da sein. Ich weiß nicht, was genau ich hoffen soll. Vielleicht das sie mich nicht hasst. Vielleicht das sie mich liebt. Ich hoffe sie schickt mich nicht fort. Es wird Frühling. Ich bin hier und werde auf sie warten. Und ich werde mein bestes geben, damit wir diesmal einen besseren Start haben werden. Ich bin kein Romantiker, aber vielleicht kann ich ihr doch irgendwie Freude bereiten. Ich will das sie lächelt und das sie unbeschwert durch ihr Leben geht. Ich möchte an ihrer Seite sein und sie jederzeit neben mir führen.

Hoffentlich wird alles gut, denn das wünsche ich mir. Und ich glaube.. Ich glaube, ich liebe Katharina wirklich.

 

2.3.09 21:38


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